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Die erste Darmspiegelung

Den richtigen Arzt für die Darmspiegelung zu finden, ist nicht so einfach. Viele Tips und Empfehlungen von Freunden, Bekannten, Familie führen zu einer Überflut an Informationen. Letztendlich entscheidet man sich für irgendeinen. Ich hatte mich dann für Dr. Maus auf der Grafenberger Allee entschieden. Mittlerweile verzogen. Und ich kann diesen Arzt nicht empfehlen. Er hat die damalige Diagnose, nach meinem empfinden, total verkackt. Abführen ist echt nervig. Ich konnte aber wie gewünscht den Darm komplett entleeren. Am Tag der Untersuchung wird man sediert und der Arzt kann ungestört mit seinem Arbeitsinstrument in einem „rumstochern“.  Doch was war das? Ich wurde, obwohl sediert, von einem knallharten Schmerz geweckt. Ich weiß bis heute nicht, was dieser Dr. Maus bei mir verletzt hat. Ich war auch nur kurz wach und fiel gleich wieder in den Tiefschlaf.

Diese Verletzung wird später ein Teil meiner Erkrankung. Was auch immer andere Fach Köppe dazu meinen. Alles was später festgestellt wird fügt sich aneinander. Also, haltet einfach eure Fresse. Meine Vermutung ist, das schon damals was zu erkennen war, aber der liebe Dr. Maus das übersehen hat und mit seinem Arbeitsinstrument die Wucherung verletzt hat. Das war auch der Schmerz.

Jedenfalls hatte Dr. Maus am Ende der Untersuchung nur positives zu berichten. Alles in Ordnung, kein Krebs. Yippie! und ich war zufrieden. Mein Fehler! Ich hatte eine Diagnose und ließ alle weiteren Auffälligkeiten, wie Blähungen und unregelmäßiger Stuhlgang außer Acht. Klar! War ja auch nicht so oft. Zu Anfangs!

ZUR ZEIT KEINE MÖGLICHKEIT, WEITER ZU SCHREIBEN – GEHT BALD WEITER (26.04.2019)!

Viele Mittel werben für Unterstützung

Scheisse! Ewig diese Blähungen. Gibt es da nicht irgendwas?

Irgendwas! Genau das ist es, was der Markt für diese Blähungen und Funktionsstörungen im Darm alles hervorzaubert.

Versprechungen, angebliche Studien, und , und, und. Tropfen, Tabletten…was das Verlangen nach einer Lösung alles hergibt. Angeblich würde ja der Patient/Kunde danach verlangen. Nichts ist dem so. Alles pure Verzweifelung, weil der Arzt bei diesem Thema ‚Darm und Störungen‘ so sehr oft im Dunkeln tappt.

Das komische ist, ob es die Tropfen mit den Super-Kräuter oder das angebliche Pflaster für den Darm, alle helfen die ersten Tage ein Gefühl von ‚es wird besser‘ zu vermitteln. Danach beginnt wieder die Suche nach einem angeblich ’noch besseren Produkt‘. Das Nächste wird Dir helfen, sagte ich mir immer wieder.

Was soll ich sagen, alle Produkte, ob mit angeblichen Studien oder jahrtausende Erfahrungen, helfen nicht. Der Zustand verändert sich unaufhaltsam. Warum schreibe ich das? Mache nicht den gleichen Fehler. Gehe immer wieder zum Arzt und nutze die Möglichkeit der Darmspiegelung.

Der erste Besuch beim Arzt (Blut im Stuhl)

Nachdem das Blut im Stuhl nicht mehr eine einmalige Geschichte blieb, musste ich das durch einen Arzt klären lassen. Also, Stuhlgangprobe und ab damit zum Arzt und weiter ins Labor. Da kam sie nun, die Bestätigung, Blut im Stuhl. Damit hatte ich schon gerechnet und machte sogleich einen Termin bei einem Dr. Maus auf der Grafenberger Allee.

Abführen ist echt nervig. Ich konnte aber wie gewünscht den Darm komplett entleeren. Am Tag der Untersuchung wird man sediert und der Arzt kann ungestört mit seinem Arbeitsinstrument in einem „rumstochern“.  Doch was war das? Ich wurde, obwohl sediert, von einem knallharten Schmerz geweckt. Ich weiß bis heute nicht, was dieser Dr. Maus bei mir verletzt hat. Ich war auch nur kurz wach und fiel gleich wieder in den Tiefschlaf.

Diese Verletzung wird später ein Teil meiner Erkrankung. Was auch immer andere Fach Köppe dazu meinen. Alles was später festgestellt wird fügt sich aneinander. Also, haltet einfach eure Fresse.

Jedenfalls hatte Dr. Maus am Ende der Untersuchung nur positives zu berichten. Alles in Ordnung, kein Krebs. Yippie! und ich war zufrieden. Mein Fehler! Ich hatte eine Diagnose und ließ alle weiteren Auffälligkeiten, wie Blähungen und unregelmäßiger Stuhlgang außer Acht. Klar! War ja auch nicht so oft. Zu Anfangs!

Mein Krebs und seine Entstehung

Ich schreibe hier öffentlich über meine Krankheit, um anderen Menschen einen Hinweis zu geben, auf welche Zeichen man achten sollte und wie man mit dieser Krankheit umgehen kann. Ich brauche keine Tränen mehr. Die hatte ich schon zu genüge. Ich möchte nur Menschen damit erreichen.

Wie jede Geschichte, hat auch diese, einen Anfang. Sie begann vor 6 Jahren (Stand 2018) und beginnt mit Schmerzen im Rücken und der Einnahme von Naproxen. Sie haben mir immer geholfen und ich meinte ‚ ach! kannste ja gut vertragen!‘ Doch anders als gedacht, schlagen die Tabletten tierisch auf den Darm.

Da ich auch zu dieser Zeit einen Job mit unentwegt Spätdienst bei der Deutschen Telekom hatte, wurde mein bisher gewohntes Abends gemütlich Essen und danach gemütlich auf das Klo gehen komplett aus dem Rhythmus geworfen. Ich habe Abends schnell mit Conny zusammen was gegessen und bin dann unter Druck aufs Klo. Und wenn der Darm nicht so wollte, was auch mit den Naproxen zu tun hatte, wurde mal kräftig gedrückt. Und plötzlich war es da, der Blutstreifen im Kot.